PAT MATERNE // PERSONAL TRAINING BERLIN

TO BE HONEST – niemand will Kalorien zählen!

Ich sollte zuallererst schreiben, dass es wichtig ist zu wissen, was der eigene Körper verbraucht, um ihm genau das auch geben zu können. Ich sollte um Himmels Willen nicht schreiben, dass neben mir eine Dose Pringles (540,0 kcal pro 100g, das macht bei einer 170g Dose 918kcal. e-k-e-l-i-g, wenn man bedenkt wie wenig der Schrott sättigt und welch miserablen Nährwert er hat) steht.

Ich sollte noch weniger schreiben, dass daneben noch ein Glas Jack Daniels Cola (allein der Whiskey hat bei 700ml ca. 1750kcal, ich war nie sehr gut in Mathe und da es hier um keine Dreisatz-Prozente-Rabatt-Rechnung meiner I-Definitely-Need-das-Hunderste-Paar-Cowboy-Stiefel handelt, versagt mein Hirn) steht dass es sich um ’ne Coke Zero handelt könnte, ich ja irgendwie noch mit der Hoffnung auf Manuel Neuer rechtfertigen, wobei wem außer den Werbemachern wäre das schon Rechtfertigung genug. Anyway: Ja, ich zähle keine Kalorien – zumindest nicht wenn ich sie zu mir nehme, das macht doch keinen Spaß. Niemand will Kalorien zählen!

TO BE HONEST: niemand will Kalorien zählen!The-No-One-Wants-To-Hear-It-Anymore-Fitness-Fact

Das Grundprinzip ist (niedergeschrieben) ziemlich einfach: „Verbrauche mehr als Du zu Dir nimmst“. In die Tat umgesetzt ist das schon schwieriger, vor allem nachzuvollziehen. Ein guter Begleiter ist die Food Database, hier kann jeder einsehen, was er an Nährwerten zu sich nimmt und gleichzeitig auch seinen Verbrauch angeben. Und ganz ehrlich, der Zeitaufwand ist gering im Vergleich zu all den „darf ich das jetzt essen?“ – Gedanken mit denen wir uns den lieben langen Tag plagen.

Das alles rechtfertigt natürlich noch keine Pringles-Orgien, ist aber ein guter Helfer/ Begleiter im Alltag, um einen ungefähren Überblick über seinen Verbrauch zu bekommen. Schindluder sollte natürlich niemand mit seinem Körper treiben, eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist und bleibt das unsecretive secret. Hin und wieder möchte aber jeder mal ausgelassen (nennen wir es wie es ist:) fressen. Und zum Seelenheil beim „Love Actually“ (oder sonstigen Hollywood-Schmonzetten) schauen, sollte das auch jeder dürfen. Pilcher up your life.

D.h. Sportprogramm anpassen, ein paar Mountain Climber (Notiz an mich: Eigenen Youtube-Kanal anlegen, um nicht auf diese schnöden Youtube-Standard Videos zu verlinken #glitterallovertheroomandpinkflamingosinthepool) mehr und schon ist die Pringles-Dose nur noch halb so schlimm. Zumindest was die Kalorien angeht. Über die fehlenden Nährstoffe unterhalten wir uns ein anderes Mal.

Von cheat days halte ich übrigens nichts. Es sollte nichts verboten sein, man sollte einfach wissen, was man wann und wie kombiniert am besten essen kann (wie das geht, sage ich Dir hier). Und vorsätzlicher Betrug ist nie eine gute Idee, nie! Dr. Sommer has spoken.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: