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WEIZEN VS. BUCHWEIZEN

BUCHWEIZEN vs. WEIZEN

Zu allererst: Buchweizen ist im Gegensatz zum herkömmlichen Weizen kein Getreide. Beim Buchweizen handelt es sich um eine Pflanze aus der Reihe der Knöterichgewächse; wie Stechampfer beispielsweise auch eines ist. Seinen Namen verdankt er seinen Früchten, die vom Aussehen her etwas an Bucheckern erinnern. Der ursprünglich einmal aus Asien stammende Buchweizen kommt mittlerweile aber auch in Europa und Ostafrika vor. Im Gegensatz zum Weizen ist dieser hierzulande aber immer noch unbekannter; nahezu bei jedem Brot und bei jeder Backware wird in der Herstellung Weizen verwendet. Das liegt natürlich vor allem am Preis und an der Verarbeitung, da der Weizen durch den hohen Glutengehalt beispielsweise für einen lockeren Teig sorgt. Was genau Gluten ist und warum gerade dieses bei vielen Menschen eine Unverträglichkeit hervorruft erkläre ich Euch in meinem Blogbeitrag DER SELBSTTEST – GLUTENUNVERTRÄGLICHKEIT PT. I.

Zurück zum Direkt-Vergleich: als Nichtgetreide enthält Buchweizen kein Gluten und auch keine Lektine; das macht ihn für Zöliakie Betroffene und Weizenallergiker wie mich besonder attraktiv. Lektine, das sind Proteine, die in unsere Blutbahnen gelangen können und sich dort mit unserem Blut, genauer gesagt den roten Blutkörperchen, verbinden und dieses dickflüssiges machen. Kurz gesagt: #ItsABadThing. Buchweizen hingegen ist komplett frei von schädlichen Substanzen und im Vergleich sogar nocht reichhaltiger an Nähr- und Vitalstoffen. Preislich gesehen allerdings sind 500g Buchweizenmehl in etwa zwölf Mal so teuer wie 500g Weizenmehl.

BUCHWEIZENPIZZA

Es gibt natürlich allerlei Rezepte in denen sich der Weizen ganz einfach durch den Buchweizen ersetzen lässt; ich habe mich gestern an eine Buchweizenpizza gewagt. Der Teig ist mit ein wenig Hefe, Wasser und Olivenöl ziemlich einfach anzusetzen. Gewöhnen muss man sich nur an die etwas andere Konsistenz des Buchweizenmehls, da der Teig durch das fehlende Gluten („Klebeeiweiß“) insgesamt etwas bröseliger wird. Während mein Freund den Eigengeschmack der Buchweizenpizza überhaupt nicht mochte fand ich sie gar nicht so schlecht. Der Pizzaboden kam mir zwar etwas schwerer vor als bei einer „gewöhnlichen“ Pizza, weswegen ich das nächste Mal den Teig einfach besonders dünn ausrollen werde, aber nach dreieinhalb Monaten ohne Brot- und Backwaren war das gestern eine Pizza Funghi at it’s best.

 

 

 

 

 

 

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